Geschichte und Anfänge
 

Der BHI ist der einzige Berufsverband der Hausarztinternisten. Hier unsere Geschichte:

Der BHI wurde im März 1999 als Zusammenschluss mehrerer hausarztinternistischer Landesverbände und einzelner  interessierter Kollegen gegründet. Die Gründung eines eigenen  Berufsverbandes wurde nötig, nachdem immer klarer sichtbar geworden war, dass die Hausarztinternisten ohne eigene Vertretung dastanden. Schlimmer noch: Der ursprüngliche Interessenverband aller Internisten, der Berufsverband Deutscher Internisten - BDI -, hatte sich seit 1996  immer deutlicher auf die Seite der Internisten im Facharztsektor  gestellt und publizistisch wie auch lobbyistisch gegen den  Hausarztsektor und damit die Hausarztinternisten gearbeitet. Auf der  anderen Seite hat sich auch gezeigt, dass der Hausärzteverband, damals BDA, wesentliche Interessen der Internisten nicht vertreten konnte und wollte.

Von Beginn an war der BHI eingebunden in die  Interessenvertretung der Hausärzte bei der Kassenärztlichen  Bundesvereinigung, seit 2000 auch vertreten im "Beratenden Fachausschuss für die hausärztliche Versorgung".
Wir konnten dort durchsetzen, dass  im EBM 2000 plus für  Hausärzte nicht nur Basis- und Komplexleistungen abrechenbar sind, sondern auch spezifische internistische Leistungen,  z. T. sogar Leistungen aus dem erweiterten K.O.-Katalog:  Langzeit-EKG, die bisherigen Sonographie-Leistungen sowie die CW-Doppler-Sonographie.

Gleichzeitig waren wir an der Entwicklung der neuen (Muster-)Weiterbildungs-Ordnung bei der Bundesärztekammer  beteiligt. Nachdem aufgrund sozialgesetzlicher Bestimmungen klar war, dass Internisten und die Innere Medizin nur noch eine befristete  Daseinsberechtigung im Hausarztsektor haben, engagierten wir uns für die Synthese von Innerer- und Allgemeinmedizin im "Facharzt für Innere und  Allgemeinmedizin", um auf diese Weise die Allgemeine Innere Medizin für  die hausärztliche Versorgung zu erhalten. Es gelang uns, wichtige  internistische Inhalte in dem neuen Facharzt zu verankern: z. B.  Sonografie des Abdomens und der Schilddrüse, Doppler-Sonographie,  Langzeit-EKG. Über diesen Hebel wurde es möglich, einen Teil des  erweiterten K.O.- Kataloges rückgängig zu machen.