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Der Bundesverband Hausärztlicher Internisten - BHI - e. V. vertritt die berufs- und gesundheitpolitischen Interessen hausärztlich tätiger Internisten und Internistinnen. Wir setzen uns dafür ein, dass auch in Zukunft weiterhin Internisten, neben der Allgemeinmedizin die hausärztliche Grundversorgung übernehmen. Der Verband ist offen für alle hausärztlich tätigen Kollegen die eine qualifizierte medizinische Tätigkeit mit und ohne Schwerpunkt pflegen. Lernen Sie uns und unsere Aktivitäten auf diesen Seiten kennen.

BHI-Newsletter August 2022

Protest gegen die Abschaffung der Neu-Patienten Vergütung

Wie Sie vielleicht schon aus den Medien entnommen haben, hat Karl Lauterbach einen Gesetzentwurf eingebracht, der vorsieht, dass die Neu-Patienten Regelung zwar fortbesteht, jedoch keine Vergütung mehr erfolgen soll. Gegen diese Sparpläne ruft die KBV zu einer Protestaktion auf und bittet unter anderem einen Protestbrief an Karl Lauterbach mit zu unterzeichnen. Bitte beteiligen Sie sich zahlreich. Der Brief kann online unter folgender Adresse unterzeichnet werden:

https://www.kbv.de/html/offener-brief-bmg.php

In einer Situation, in der die Praxen seit über zwei Jahren im Corona Ausnahmezustand ihr Bestes geben, ist es umso wichtiger, hier ein Zeichen zu setzen, dass der Rotstift an der falschen Stelle angesetzt wird und eine Versorgungsverschlechterung der Patienten droht.
Es ist zwar richtig, dass die Regelung zu Beginn der üblichen Methode folgte, linke Tasche in rechte Tasche, allerdings ist es umso mehr ein Affront, die Vergütung abzuschaffen, in dem Moment wo die Bereinigung auslaufen sollte und echtes extra-budgetäres Geld fließen sollte.

Grundsätzlich kann man natürlich auch diskutieren, ob eine Neu-Patienten Regelung für den fachärztlichen Sektor sinnvoll ist, solange der Zugang im Wesentlichen weiterhin unreguliert ist und Patienten selbst entscheiden dürfen, ob sie diese Leistung benötigen. In Berlin wäre ich jedenfalls nicht traurig, wenn bestimmte Endokrinologische Großpraxen nicht unbegrenzt neue Patienten untersuchen würden. So oder so hat man den Eindruck, dass der vorgelegte Gesetzentwurf eine nicht gut durchdachte Reform ist, sondern ein mit heißer Nadel gestrickter Sparversuch für die ausufernden GKV Kosten.

Aktuell führt die KBV Verhandlungen über eine Erhöhung des Orientierungspunktwertes für das nächste Jahr. Angesichts steigender Energiekosten, steigender Personalkosten und der hohen Inflationsrate ist es dringend zu wünschen, dass die KBV hier ein positives Ergebnis verhandelt bekommt. Unter wirtschaftlichen Gesichtspunkten ist das Ergebnis dieser Verhandlung für die Praxen sicherlich essenzieller, als die Beibehaltung der Neu-Patienten Vergütung.

 

Beste Grüße aus Berlin

Dr. Kai Schorn
Vorsitzender BHI

BDI Position August 2021

Hausärztliche Versorgung
Internistinnen und Internisten als Schlüssel gegen den Hausärztemangel

Der Hausärztemangel ist in vielen Regionen in Deutschland, besonders im ländlichen Raum, bereits Realität. Politische Fördermaßnahmen auf Bundesund Länderebene haben bislang nicht die gewünschten Effekte erzielt, weil gesetzliche Regelungen die Fachgruppen in der hausärztlichen Versorgung ungleich behandeln.

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BHI-Newsletter April 2021

Eine vom BHI zur Verfügung gestellte Patienteninformation zur freien Verwendung.

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